Bilderausstellung zum Buch "Amani, sieh nicht zurück"

24.04. bis 06.05.2017

 

"Amani, sieh nicht zurück"

 

Bewegende Bilder zur Flucht.

 

Flucht – Begegnung – Integration: Diese drei Schlagworte sind das Motto der Ausstellung zum Buch „Amani, sieh nicht zurück“ im Donau-Einkaufzentrum in Regensburg vom 24.04.-06.05.2017.

 

In der Zeit vom 24.04.2017- 06.05.2017 haben Besucher des Einkaufzentrums die Möglichkeit, sich mit dem Thema Flucht vertraut zu machen. Die eindrucksvollen Bilder, der aus Frankreich stammenden Illustratorin, erzählen die Erlebnisse des syrischen Mädchens Amani, das mit ihrer Familie vor Krieg und Gewalt fliehen und alles zurücklassen musste.

 

„Amani, sieh nicht zurück“ soll Begegnungen zwischen Menschen schaffen. Bei der Erstellung des Textes für das Buch ist dies bereits gelungen. Deshalb war es den Schülern aus der Berufsschule Schwandorf ein elementares Bedürfnis, Flüchtlinge bei der Integration zu unterstützen. Sie wollten ihnen nicht nur den Schulalltag, sondern auch den Einstieg in die Kultur und Sprache erleichtern. Sie wollen der Öffentlichkeit mit dem Buch „Amani, sieh nicht zurück“ eine Wahrheit offenbaren, die man zwar in den Medien fast täglich sieht und hört, sie aber dennoch nicht mehr in ihrer grausamen Wirklichkeit wahrnimmt.

 

Denn was würden wir uns wünschen, wenn in unserem behüteten Leben nichts mehr so ist, wie es einmal war. Würden wir uns dann nicht Geborgenheit wünschen? Uns wünschen, dass es Menschen gibt, die Verständnis für unsere Situation haben und uns ihre Hilfe anbieten? Möchten wir dann nicht, dass man uns mit Respekt begegnet? Oft sind es die Vorurteile und Angst vor Fremden, die ein Aneinanderrücken unmöglich machen. Es bleiben Distanzen, die sich scheinbar nicht überwinden lassen.

 

Amani und der Weg zum Frieden

 

Lange war es in Amanis Dorf sicher. Der Krieg weit weg. Das syrische Mädchen ging in die Schule und spielte mit ihrem besten Freund Binan Fußball. Doch irgendwann erreicht der Krieg auch ihr Dorf. Die Menschen fürchten sich. Auch Amanis Eltern sehen keinen Ausweg aus ihrer verzweifelten Lage und entscheiden sich eines Nachts zu fliehen. Amani wird aus dem Schlaf gerissen. Nur mit einem Nachthemd und einer dünnen Jacke bekleidet, flieht sie in eine ungewisse Zukunft. Das Einzige, was Amani mitnehmen darf, ist ihr geliebter Teddybär. Schutzlos der Witterung ausgeliefert, ohne Essen und Trinken, hält sie an ihrem Traum fest: Endlich in Frieden zu leben.

 

Begegnung, Verständnis und Freundschaft sind die wichtigsten Elemente zur Integration von Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen. Diese Elemente zu vermitteln und zu verinnerlichen, ist die Hauptintension des Kinderbuches „Amani, sieh nicht zurück!“