Ausstellungsreihe "aspekte"

06.04.-23.04.2016

 Auch in der Bildenden Kunst gibt es neben viel zitierten Trends immer auch Nischen, die sich kontinuierlich parallel entwickeln. Und so widmet sich die Ausstellungsreihe "aspekte" - eine Kooperation mit dem Berufsverband der Bildenden Künstler e.V.  - in diesem Jahr minimalistischen, konkreten und konzeptuellen Positionen der Bildenden Kunst, die sich seit ihrem Ursprung auf unterschiedliche Weise weiterentwickelt haben. Entstand die "Minimal Art" in den 1960er Jahren in USA als Gegenbewegung zur gestischen Malerei der abstrakten Expressionisten, die sich voll und ganz der Spontanität verschrieben hatten, entwickelten sowohl die Minimalisten als auch die konkret-konstruktiven Vertreter, Konzepte und Regeln, die höchstmögliche Objektivität, Klarheit und Logik anstrebten. Geometrische Formen und mathematische Zahlensysteme zogen in die Konzeption der Bildfindung ebenso ein wie die Reduktion auf monochrome Farbflächen.

"Das schöne an der mathematischen Form ist, dass sie so objektiv ist" schrieb Ruth Vollmer, einer der amerikanischen Protagonistinnen. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich die Ansätze unterschiedlich weiterentwickelt. Die Ausstellung präsentiert acht Positionen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung,  Collage und Bildhauerei und gibt einen umfangreichen Einblick in dieses interessante Spannungsfeld:

Peter Dorn (Regensburg)

Matthias Eckert (Regensburg)

Anja Kutzki (Passau)

Quirin Punzmann (Windischeschenbach)

Hans-Peter Müller (Regensburg)

Christine Sabel (Burglengenfeld)

Astrid Schröder (Regensburg)

Katharina Ulke (München)