Donau-Einkaufszentrum
Weichser Weg 5
93059 Regensburg
Tel: 0941 4608-0
Fax: 0941 4608-290
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag
9:30 Uhr - 20 Uhr
Entwicklung 1965 - 1970:
Erster Bauabschnitt - Teil 1
Nach der Entscheidung für den Standort Weichs, einem Stadtteil, der bis dahin weniger durch besondere wirtschaftliche Aktivitäten als vielmehr durch seinen vorzüglichen "Radi" (Rettich) über Regensburg hinaus bekannt war, wurden Verhandlungen mit mehr als 50 Grundstücksbesitzern geführt. Diese Gespräche dauerten insgesamt über ein Jahr. Jedoch wurde der Rettichanbau nicht durch dieses Projekt aus Weichs "vertrieben" - wie oftmals behauptet wird. Vielmehr lohnte sich der Anbau schon in jenen Jahren kaum noch.
Der Standort des Donau-Einkaufszentrum ist charakterisiert durch seine Lage an zwei Hauptverkehrsadern in der Stadt und seiner Anbindung an die Autobahn. Es ist nicht nur gut mit dem Auto zu erreichen sondern auch mit insgesamt über 20 städtischen bzw. regionalen Buslinien.Im Rahmen der Marktanalysen wurde ermittelt, mit welchem Umsatz ein Einkaufszentrum in etwa rechnen könnte. Diese Absatzziffern wurden sodann
aufgeschlüsselt auf die einzelnen Waren und Warengruppen.
Mit dem Donau-Einkaufszentrum wurde das erste geschlossene, 2-geschossige und klimatisierte Einkaufszentrum in Deutschland gebaut. Die 2000jährige Stadt Regensburg wies zu diesem Zeitpunkt ca. 130.000 Einwohner auf.
Am 15. April 1966 begann eine von den regionalen Firmen Riepl, Aukofer, Klug und Tausendpfund gebildete Arbeitsgemeinschaft mit den Fundamentarbeiten. Unter einer 30 bis 40 Zentimeter reichen Humusschicht stieß man auf dichten Kies.Der Grundwasserspiegel lag in einer Tiefe von drei bis vier Metern, in trockenen Sommern sackte er bis zu sechs Metern ab. Um das Grundwasser zu schonen, verzichtete man auf eine Unterkellerung.
Ab 20. Juli lieferte die Augsburger Hochtief AG Fertigbauteile an. Zehn mal zehn Meter betrug das Raster beim Betonskelettbau. Deckenteile maßen zweieinhalb mal zehn Meter. Der gewaltige Komplex des Einkaufszentrums wurde nach dem Baukastenprinzip von einem nur aus sieben Mann bestehenden Arbeitstrupp zusammengesetzt.| weiter zu "Entwicklung 1965 - 1970: Erster Bauabschnitt - Teil 2" |




